Ein bißchen Werbung...
und ein Tipp, wie man sich trotz kleinem Geldbeutell auf den Weg nach Haithabu machen kann.
„UNTER DEN DÄCHERN VON HAITHABU – LEBEN UND HANDWERK WIE VOR 1000 JAHREN“
Fundiert arbeitende Handwerker haben sich zusammengefunden, um die Wikingerhäuser Haithabu
vom 03. bis 11. Juli 2010
möglichst natürlich zu beleben.
Diese Aktion steht unter dem Motto: “Belebung erleben – Besucher mittendrin“.
Tür und Tor sind für alle Interessierten zum Reinschauen und Dabeisein geöffnet. Die Besucher sind herzlich eingeladen, sich im “Leben von Haithabu” frei zu bewegen.
Folgende Handwerker erwecken die Wikingerzeit wieder zum Leben:
Knochen- und Geweihschnitzer, Bernsteinschnitzer, Möbelbauer, Holzschnitzer, Weber, Töpfer und Keramikhändler, Schmuck-, Tuch- und Messerhändler, Zinngießer, Textilhandwerker, Köchinnen, Schuhmacher, Kräuterkundige, Schmiede, Posamentiererinnen, Hebammen und Färber.
Evtl. wird ein Handelsschiff nach Haithabu kommen.
Ihr seid herzlich eingeladen, Flaekja und mich in dieser Zeit dort zu besuchen.
Ich werde dort eine Schauküche haben, ein bißchen was zum Thema Ernährung in Haithabu erzählen und zeigen und natürlich für alle kochen. Natürlich nicht alleine, sondern mit Hilfe meiner Küchenhilfen.
Flaekja wird mir beim Kochen helfen und Mitmach-Aktionen für Kinder anbieten.
Du bist echt ne wucht,wenn ich das so lese möcht ich am liebsten alles hier liegen lassen und einfach da oben aufschlagen.Zumal ich ja jetzt weis wie geil es da oben sein kann und wie schön es sein muß mitten ein teil des ganzen sein zu können .Verückt genug währe ich glaube ja schon ,wie sieht es den aus mit einem heijabubuplatz .Die bahnkarte ist ja für die lange strecke nicht wirklich teuer ,ist das bis schleswig .Und beim kochen helfen kann ich eigendlich auch recht gut
Hmmmm grüüüübel und nachdenk vieleicht ergibt sich ja etwas verücktes und es haben ja noch drei lust ,weil ich denke die karten gibts nur quatro.Minimalgepäck im gerödel mit der bahn hat was .
ja, für mich hat sich dieses Jahr ein Traum erfüllt! Wie du so schön geschrieben hast, darf ich ein Teil des Ganzen sein!
Schlafplätze in Haithabu selber wird es nicht geben. Wir sind um die 30 Leute und schlafen alle in den Häusern. Zelte sollen bis auf 2 Händlerausnahmen nicht aufgebaut werden um das Bild der Siedlung nicht zu "verunstalten".
Schlafsäcke und irgendwelche komischen Decken sind tabu. Stauraum für neuzeitliche Sachen ist so gut wie keiner vorhanden. Überhaupt herrscht ein recht hoher Anspruch an die Darsteller. Ich bin auch noch fleißig am Färben und nähen.
Ist eben eine etwas andere Veranstaltung als man das üblicherweise kennt. Aber das ist bewusst so gewollt.
Arbeit würde ich genug für dich finden. ;-) Du scheust dich ja nicht, was anzupacken.
Ich weiß allerdings nicht, wie es in Punkto Gewandung bei den Besuchern gehandhabt wird. Normalerweise besucht man ein Museum ja nicht in Gewandung.
Andererseits werden die auch niemanden wegschicken, der in Gewandung kommt.
Obacht wegen der Karten! Ein Ticket gilt nur für eine einfache Fahrt. Wenn du also auch wieder zurück willst, dann musst du auch noch eins für die Rückfahrt einplanen. Ist aber trotzdem noch ein Spottpreis!
Bahnhof wäre Schleswig.
Lohnen würde sich das auf jeden Fall! Allein, was es da alles an Handwerk zu sehen gibt...
Auch wenn ich mir das Ganze gern mal angesehen hätte, aber bei mir wird das leider zeitlich nicht hinhauen. Die beiden Wochenenden sind schon mit anderen Terminen besetzt und unter der Woche kann ich mir nicht freinehmen, da ich "vorarbeiten" muss, damit ich während der Spiestadt viel frei hab.
Wünsch Dir aber ganz viel Spaß und viele fleißige Kinder
So ich hab hoffendlich jetzt etwas muße ,also ich denke mal jedes museumsdorf versucht einen guten bis hohen anspruch an die darsteller zu stellen .Also Ribe 1300jahr feier ist ja nun auch kein kleiner anlaß .Und die leute die in den häusern gewohnt haben so wie auf dem marktplatz in ihren zelten sind denke ich dem anspruch auch sehr gerecht geworden .Ich für meinen teil bin mir schon sehr bewust das mein "Gewandung" noch zu verbessern ist ,aber und das werden die anderen die dabei gewesen sind mir bestättigen sind wir nicht unangenehm mit unserer klamotte aufgefallen .
Das erste was mir im dorf aufgefallen war ,war eine sitzgruppe von 5-6STECKSTÜHLEN um ein feuer .Vieleicht sind die dänen nicht ganz so verbissen wie die germanen und wollen alles 200% machen und drücken auch mal ein auge zu .Aber stichelei bei seite das war auch der einzigste patzer im ganzen dorf.
Es ist schön nach perfektion zu streben ,aber ich versuche mit den mitteln die ich habe das beste draus zu machen .
Und wenn ich mir anhören mus das jemand extra eine kurs belegt um mittelalterliche nähpraktiken zu lehrnen ,alles mit hand näht ,einen schönen passenden stoff besorgt ihn färbt und dann nach Haithabu kommt und irgend ein möchtegern superamensch nimmt den stoff in die hand und sagt:"Den kanst du aber nicht nehmen so hat man damals nicht gewebt hört es einfach auf bei mir .
So das wars auch schon
schööööBearbeitet von moggulion am 16-06-2010 09:24
die Belebungsaktion in Haithabu um die es hier geht ist etwas völlig anderes als das was üblicherweise in Museen (auch in Haithabu) stattfindet.
Es geht hier wirklich darum, dass die "Beleber" eine fundierte Darstellung machen. Schuhe mit Gummisohlen, maschinengenähte Gewandung, bunte Leinenklamotten, übermäßige Stickereien, Borten ohne historische Grundlage, "verkleidete" oder umgearbeitete Baumarktwerkzeuge usw. sollten hier tabu sein.
Es will hier niemand dem Anderen vorschreiben, in welcher Qualität er sein Hobby zu betreiben hat, das muss jeder für sich selber entscheiden.
Wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichen, dann macht man eben eine einfache Darstellung und rüstet evtl. nach und nach auf.
Ich hätte auch nie gedacht, dass es mir mal solchen Spaß machen würde, mich so intensiv damit zu beschäftigen, Grabungsberichte zu lesen und den Austausch mit entsprechenden Leuten zu suchen.
Aber ich sehe, wie motivierend es ist, sich Ziele zu setzen und welche Türen sich mir damit öffnen.
Es geht darum, sich entsprechendes Wissen anzueignen und dieses dann umzusetzen. Das ist ein langer Prozess, aber er lohnt sich!
Ich jedenfalls will nich auf der Stelle treten, sondern weiter kommen.
Mein Anspruch an das Hobby ist eben gestiegen und ich bin noch lange nicht am Ziel!
Ich kann mir auch nicht alles auf einmal leisten. Auch zeitlich schaffe ich das nicht.
Aber wenn ich weiß, dass etwas nicht korrekt ist für meine Darstellung, dann verbanne ich dieses Teil so schnell es geht aus meiner Ausrüstung und sehe zu, dass das nächste Teil entsprechend zur Darstellung passt.
Aber auch ich mache Unterschiede zwischen der Museumsbelebung und einem "Markt" oder privaten Lager. Bis jetzt noch, aber das wird sich bestimmt auch noch ändern.
Würde mich mal interessieren, wer das aus deinem Beispiel war.
Jemand, der eine Wikingerdarstellung macht? Warum aber macht er/sie dann einen Kurs in mittelalterlicher Nähtechnik?!?
Ich für meinen Teil bin dankbar, wenn mich jemand auf meine "Fehler" hinweist. Wenn ich den Eindruck habe, dass derjenige selber keine Ahnung hat, dann forsche ich nach und bilde mir selber ein Urteil.
Aber dieses Thema ist ein niemals endendes...
Ich wollte hier auch keine Diskussion lostreten oder jemanden ans Bein pinkeln, sondern lediglich die in meinen Augen Einzigartigkeit dieser Veranstaltung in Haithabu deutlich machen. Damit evtl. Besucher wissen, was sie erwartet.
Nein ist schon klar ,und ich hab mich auch in keinen fall angepinckelt gefühlt.Finde es auch echt toll wie du dich begeistern kanst und deinen spass hast .Es ist ja auch für uns gut jemanden in den eigenen reihen zu haben der sich da richtig mit auskennt .Das mit dem mittelalterlichem nähen war falsch ausgedrückt also sie hat einen kurs belegt extra für wikingernähen ,wie wo und was genau weis ich auch nicht .