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Glíma

Meldric kam mit den Jomswikingern (BlóðVitniR) im Jahr 2006 in Eindhoven auf dem Wikingermarkt zum ersten Mal in Berührung mit Glíma. Dort wurde Glíma von einer Abordnung isländischer und schwedischer Athleten dem Publikum vorgestellt. Mehrere Mitglieder der Krieger-Bruderschaft BlóðVitniR, in der Meldric zu diesem Zeitpunkt Mitglied war, nahmen nach der Demonstration an einem Workshop und anschließend am ersten Turnier der Geschichte teil, das nicht auf skandinavischem Boden ausgetragen wurde.

Durch das gute Abschneiden der Waffenbrüder beflügelt, wurde bei der abendlichen Party eher scherzhaft die deutsche Nationalmannschaft ausgerufen. Erst, als am Ende des Jahres eine Einladung zur Iceland-Air-Open in Island eintraf, wurde den Wikingern bewußt, dass die Ankündigung in Island sehr ernst genommen wurde.

Natürlich wurde eine Mannschaft zusammengestellt und teilgenommen. Die Ergebnisse gegen die isländischen Athleten war, wie zu erwarten, eher bescheiden. Aber dennoch hat die deutsche Nationalmannschaft an mehreren Turnieren teilgenommen und auch den ein oder anderen Erfolg errungen. Vorläufiger Höhepunkt war die Teilnahme von drei deutschen Athleten an der historisch ersten Weltmeisterschaft in Glíma in Roskilde (Dänemark) im Jahr 2008. Dort errangen zwei Sportler (Christian „Meldric“ Bartel und Benjamin Werth) jeweils die Silbermedaille in der Disziplin Hryggspenna (auch Backhold), bei der über den Rücken des Gegners gegriffen wird.

Mehr Informationen und Hintergründe zu Glíma gibt es bei:
Glíma-Deutschland
http://www.glima-deutschland.net