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Vereinsgeschichte

Die Entstehung

Der Verein wurde Ende 1996 gegründet. Die Gründungsmitglieder kamen aus verschiedenen Gruppen aus der Umgebung von Trier, die nichts voneinander wussten. Da gab es einmal „die Wikinger“ aus Klüsserath, eine lockere Gruppe von jungen Leuten, mit einer Begeisterung für Geschichte. Durch eine zufällige Bekanntschaft mit der „Bruderschaft des Silbernen Drachen“ aus Trier enstanden ersten Kontakte zur Mittelalter-Szene.
Die Begeisterung war sofort da und es wurde sehr schnell mit der Herstellung von Gewandung und Waffen begonnen, anfangs noch sehr laienhaft und teilweise unbeholfen, aber voller Faszination.
Es entstanden im Laufe der Zeit Bekanntschaften zu Ritterdarstellern aus Trier und Umgebung. Aufgrund einiger organisatorischer Probleme des bis dahin lockeren Zusammenschlußes, kamen unabhängig voneinander die Mitglieder verschiedener Gruppen darauf, einen eingetragenen Verein als gemeinsame Basis zu gründen.
Nach einiger Zeit wurde im zweiten Anlauf ein Vorstand gewählt und eine Satzung verabschiedet. Die Eintragung unter dem Namen „Die Graifenklaue e.V.“ fand am 7. April 1997 durch das Amtsgericht in Trier statt (VR-NR. 2959). Das Wappen bestand aus einer silbernen Klaue auf blauem Hintergrund. Die Klaue wurde gewählt, da im Verein Wikinger und Ritter gleichermaßen vertreten waren.
Die Darstellung der Wikinger bezog sich auf den Zeitraum um 950 nach Christus und damit auf die Blütezeit der Handelsstadt Haithabu, einem zentralen Handelshafen der Wikingerzeit. Die Aktivitäten der Mitglieder umfassen das Herstellen von Waffen und Rüstungen ebenso wie das Rekonstruieren und Erlernen der Sitten und Gebräuche der dargestellten Personen. Alte Bräuche, deren Sinn heute weitgehend unbekannt ist, wurden erklärt und auf eine lebendige Art interpretiert und wiederbelebt.

Die Lager

In den ersten Jahren haben wir unsere Lager auf der Grimburg bei Hermeskeil veranstaltet. Danach an verschiedenen Orten, bis wir schließlich nach Schweich gekommen sind, wo wir uns sehr wohl fühlen.
Der Verein wurde in „Gripandilag e.V.“ umbenannt, nachdem keine Ritter mehr vertreten waren und der alte Name daher unpassend geworden war. Die Registernummer und die Entragung sind aber geblieben. Wir haben in der Zwischenzeit ebenso bei Kindergartenfesten mitgewirkt wie bei Museumsveranstaltungen und internationalen Schlachten. Die Zelte unserer Mitglieder standen von Bamberg über Köln bis nach Moesgard in Dänemark und Wolin in Polen.

Seit nunmehr 22 Jahren (2018) besuchen wir gemeinsam Märkte und Lager und verbessern stetig unsere Ausrüstung und Kleidung. Der Kern unseres Jahres ist aber unser eigenes Hauptlager:
Übersicht über unsere Lager